Im äußerst heißen Juli begann der Niedergang meiner Grafikkarte (GeForce 8800 GT). In einer sehr aufgeheizten Zimmeratmosphäre kam plötzlich Regenschauer über die Bildfläche und alles wurde sehr schlecht erkennbar. Nach kurzer Zeit schien der Bildschirm wie verzaubert zu sein und hatte etwas von einem 3D-Bild eines modernen Künstlers, nichts von dem was ich bisher kannte war geblieben. Die Orientierung war unmöglich geworden. Doch die war auch gar nicht mehr notwendig, denn auch die Maus und die Tastatur schienen sich plötzlich ebenso gegen mich verschworen zu haben und versagten den Dienst. Bei einer Zimmertemperatur von 29 °C schien es mir günstig den PC erst einmal vom Netz zu trennen, damit sich das Ding beruhigen konnte.
Siehe da, am nächsten Tag nach der obligatorischen Nachtkühlung lief das Ding wieder. Dummerweise jedoch kam nach einer längeren Betriebszeit immer mal das gleiche Symptom. Bis letzte Woche dann plötzlich überhaupt nichts mehr ging, selbst der Startbildschirm von Windows wurde nicht mehr richtig dargestellt. Und das am Freitagabend.
Ich baue ja selten PC's zusammen, höchstens alle 3 bis 4 Jahre, meistens werden die Dinger dann bei mir auch teurer, als wenn ich ähnliches Zeug komplett fertig bestellt hätte. Na ja, nur selbstgebaut ist halt das drin was man will. Besagte Grafikkarte war nun in dem letzten gebauten PC und war fast 3 Jahre alt, damit stand einem Ersatzkauf nichts im Weg. Da ja alles besser wird und in dem riesigen Gehäuse von Thermaltake genug Platz war, sollte eigentlich jeder Klumpen reinpassen, dachte ich.
Nur was nimmt man da heute so?





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