lösung legenden – licht und schatten
der erste teil der mission verlangt von euch, an mehreren brennpunkten gleichzeitig zu agieren und dabei nicht den überblick zu verlieren. also, entspannt euch.
die vier leibeigenen am gemeindezentrum bauen eine universität und versorgen die gelehrten auch mit tisch und bett. die zwei am steinbruch bauen eine mine und auch hier wird alles für das wohlbefinden getan. die zwei an der sägemühle besetzen das dorfzentrum hinter eurer brücke im südwesten. die zwei vom steinbruch begeben sich richtung norden und erschließen dort eine eisenmine und noch weiter nördlich eine schwefelmine. hier haltet euch mit tisch und bett noch etwas zurück. alle leibeigenen schlagen nun im sicheren hinterland holz.
ziel der forschungen ist es, eine schießanlage bauen zu können und dort, sowie in ausgebauter sägemühle und schmiede upgrades zu entwickeln.
in der taverne erforscht ihr gleich die sprengung und rekrutiert einen dieb und zwei kundschafter (die kann man sich optional auch in einem söldnerquartier im mittleren westen eurer insel kaufen). einer der helden muss auch noch den dieb an der brücke ansprechen, um ihn für euch dienstbar zu machen.
stellt nun einen helden mit euren truppen zwischen die zwei ballistatürme richtung brücke und wehrt dort alle angriffe von der westlichen insel ab. zwar erwähnt der dieb, dass die brücke wegen ihrer bedeutung nicht zerstört werden darf und lockt euch so in ihre nähe, aber er meint eigentlich, dass sie nicht zerstört werden kann. ebenfalls nicht, und das ist wirklich absurd, greifen die königlichen truppen euer völlig ungeschütztes zweites dorfzentrum an.
die beiden anderen helden, ein kundschafter und zwei diebe begeben sich richtung norden.
es bleiben noch zwei diebe und ein kundschafter. die begeben sich so schnell wie möglich über die brücke zum zweiten dorfzentrum und von dort, nicht mehr ganz so eilig immer am kartenrand entlang, richtung norden. diese drei werden dann von nordwesten her ein paar militärgebäude und türme beseitigen.
eure zwei helden mit dieben und kundschafter gehen an der schwefelmine richtung westen bergab und dann richtung norden an den kartenrand. von dort richtung westen. der vorausschauende kundschafter sollte einen turm und einen schützentrupp entdecken. greift mit euren helden die schützen an und schickt kurz danach beide diebe zur turmsprengung. der weg richtung westen ist nun frei. überquert die straße und dann geht’s richtung süden auf die brücke zu. wenn der kundschafter den vollen blick auf die brücke hat, erhalten die beiden helden den angriffsbefehl auf den schützentrupp und sofort danach die diebe den befehl, den östlichen der beide türme zu sprengen. ich hab das sehr oft probiert, ohne einen der vier zu verlieren. vorher trotzdem speichern und die helden zurückziehen, wenn die diebe am zurücklaufen sind. sobald die diebe wieder sprengfähig sind, erledigt ihr auf die selbe weise den zweiten turm. jetzt muss der kundschafter die straße von der brücke zurück zum kartenrand ausleuchten. wenn sich auf dieser straße kein nachschubkonvoi befindet, bringt ihr es zu ende.
und zwar auf eine spannende art. lockt den schützentrupp, der an der anderen seite der brücke steht, durch die anwesenheit eurer helden auf die brücke. dort greift sie an. ihr müsst euren helden den angriffsbefehl nacheinander geben. zu zweit wollen die da nicht drauf. schickt sofort einen dieb hinterher und sprengt die brücke. ist die brücke gesprengt, sind die schützen erledigt und eure helden, tja, eure helden befinden sich dort, wo wir sie gleich gut gebrauchen können: an eurer festung (es sollte auf jeden fall schon eine festung sein) und versuchen von dort wieder in richtung nördliche brücke zu gelangen. also strg q und festhalten oder über ihre persönlichen button zum stehen bringen.
das mit dem konvoi hat folgenden grund. sollte sich ein solcher auf dem weg zur gesprengten brücke befinden, dann dreht dieser konvoi ab und versucht darios festung durch eure siedlung zu erreichen. die begleitmilitärs würden aber vorher noch alles plätten was ihnen begegnet. ihr spart euch so den militärischen schutz der schwefelmine.
den konvoi vor oder nach der brückensprengung mit euren helden anzugreifen ist hochgradig riskant. etwas weiter östlich lauern einige schützen und genau dorthin könnte euch der konvoi schleppen. auch sonst ist der kampfausgang nicht grundsätzlich zu euren gunsten entschieden.
die zwei diebe und den kundschafter könnt ihr dort belassen. sie werden später wieder von nutzen sein. ist eine brücke gesprengt, werden keine neuen konvois über die entsprechende straße geschickt.
ich habe jetzt die aktion im norden durchgängig geschildert. ihr habt allerdings nebenbei noch mehr zu tun. aber alles entspannt. hektik verführt zu fehlern. ich bin mit dieser variante immer gut durchgekommen, bevor von darios lakaien eine verhängnisvolle brücke gebaut wird und 40 konvois durch waren. doch dazu später.
die zwei diebe und der kundschafter, die sich westlich der oberen brücke auf der westlichen insel befinden, suchen dort einen reitstall und sprengen ihn. etwas weiter östlich, fast an der brücke steht eine kaserne. diese kaserne erst sprengen, wenn sich in der nähe nur die türme und der schützentrupp an der brücke befinden. es gibt da noch schützen, die zwischen den beiden brücken patroullieren. die wären in der nähe der kaserne für mindestens einen eurer diebe zuviel. danach geht ihr richtung südosten und sprengt die türme, die es dort zu finden gibt. achtet dabei auf konvois und patroullien. die trupps in der nähe der türme verfolgen euch ein bisschen, geben aber bald auf. die motten könnt ihr stehen lassen. nach beendeter sabotage begeben sich die diebe zur brücke nördlich eures zweiten dorfzentrums und platzieren sich neben dem schießstand.
nun ist es an der zeit einen angriff auf diese brücke zu unternehmen, der erst mal nur dazu dient, die dort befindlichen truppen von der sprengung des schießstandes abzulenken. ist dies geschehen können eure, mit upgrades bedachten schützen die truppen an der motte ausschalten, ohne dass es für dieselben nachschub gibt. die sprengung der brücke erfolgt genauso wie im norden. wenn ihr den dieb behalten wollt, reicht es diesmal, wenn ihr nur einen helden zur zitadelle (es sollte jetzt schon eine zitadelle sein) beamt.
dann schaltet ihr die patroullie zwischen den brücken aus, sprengt die letzte brücke (nach schema f) und bekämpft die verbliebenen truppen und gebäude auf dieser insel.
ihr erhaltet nach der sprengung der letzten brücke, wie absurd, wenngleich, mit blick auf die kommenden aufgaben, logisch, die forschung brückenbau.
im westen eurer insel befindet sich ein brückenbauplatz. schickt dort einen dieb und einen soldatentrupp hin. nach etwa 55 minuten erhaltet ihr die information, dass diese brücke von darios leibeigenen wieder aufgebaut wurde (das kündigt sich durch kein brückenbaugerüst an, und ist nicht zu verhindern). sprengt sie sofort und tötet mögliche infiltrierte leibeigene. sie wollen blaue türme in eurer siedlung platzieren. da kann man keine gnade walten lassen.
solltet ihr nach 55 minuten noch nicht alle drei brücken gesprengt haben, bringt euch die sprengung der brücke im westen nur eine kurze entlastung. denn dann wird der angekündigte grossangriff seinen weg über die verbliebene oder verbliebenen brücken finden. theoretisch sind auch diese angriffswellen noch verkraftbar, aber es wird dann deutlich schwerer die erste aufgabe zu ende zu bringen.
während eure truppen nun noch die insel im norden (ihr habt da drei verbliebene einheiten) von türmen, einem schießstand und einem dorfzentrum (welches dann euer drittes wird) befreien, bringt ihr die ausstehenden forschungen durch und baut eure siedlung aus. die königlichen haben bis zu eurem selbst bestimmten brückenbau keine option mehr.
wer bei dario schon ein bisschen unruhe stiften möchte, kann entweder bei brückensprengungen diebe einschleusen, oder dazu eine brücke bauen und diese dann mit türmen und truppen ohne probleme verteidigen. wer erst mal seine ruhe haben will, das wäre nicht verwunderlich nach diesem teil der mission, kann die brücke natürlich danach wieder sprengen. ihr habt zwar nur jeweils eine mine, aber die sind gut bestückt.
bis hier her ist den spieldesignern ein interessantes spiel gelungen, dass garantiert viele lösungsvarianten zulässt. ich habe, um alle eventualitäten und mögliche taktiken durchzuspielen, einiges an zeit investiert.
die zweite aufgabe wird im vergleich zur ersten ein spaziergang. ich empfehle, im gegensatz zum kundschafter, die brücke ganz im norden aufzubauen. erstens habt ihr dort einen grossteil eurer truppen und zweitens ist es von dort noch näher zur feindlichen bastion. bevor ihr die brücke aufbaut errichtet ihr zwei oder drei kanonentürme und stellt zwei saboteuer in bereitschaft. nach dem brückenbau schleift ihr die beiden türme auf der anderen seite und schickt die saboteure rüber. bevor die ersten feindlichen truppen versuchen werden über die brücke zu gelangen, bleibt genug zeit die motte samt truppen im südosten der brücke auszuschalten. die saboteure suchen nun einen reitstall und einen schießstand in der nähe der 4. brücke und sprengen sie. danach gibt es keine angriffe mehr auf die brücke im norden. werft nun mit einem kundschafter einen blick in die bastion. dort stehen drei militärgebäude. ihr könnt sie mit schützen aus richtung norden über die mauern hinweg zerstören ohne feindkontakt zu haben. nachdem ihr somit eure zweite aufgabe erledigt habt, solltet ihr die ganze nordwestliche insel von türmen und truppen befreien. nun steht euch sogar noch ein viertes dorfzentrum zur verfügung. die ganze mission ist allerdings mit zwei dorfzentren problemlos zu schaffen.
wendet euch nun der dritten aufgabe zu. ihr braucht keine kanonen zur zerstörung der stadttore. zwei salven von zwei trupps schwere scharfschützen bringen sie schon zu fall. vorher zerstört ihr aber noch über die mauern hinweg die militäreinrichtungen und türme.
hinter dem zweiten tor stehen neutrale kanonen. wie ihr euch denken könnt, geben die ihre neutralität auf, sobald ihr den zweiten wall durchbrecht. baut also eine schützenreihe auf und nehmt die jeweils anfahrenden kanonen aufs korn. sollte eine verlustlose aktion sein. bevor wir den dritten wall durchbrechen, gehen eure schützen mit kundschafter richtung süden an der mauer entlang und zerstören erst einmal die türme. danach gilt es, über die mauer hinweg zwei reitställe niederzubrennen. nun gibt es in darios hauptsitz keine mobilen militärischen einheiten mehr. somit wäre die zerstörung des dritten walls und die zerstörung von darios festung ein kinderspiel. aber das böse in uns ahnt, dass dies nicht der schlüssel zum abschluss der kampagne sein kann.
kurz nachdem ihr den dritten wall zerstört habt, erscheint erec mit einer ernstzunehmenden streitmacht auf der westlichen insel und stellt euch vor die alternativen: zweikampf oder schlacht. wir werden natürlich beides gewinnen. allerdings sollte man nicht ganz unvorbereitet an die zerstörung des dritten walls gehen. danach bleibt keine zeit mehr.
zweikampf:
erec wird mit zwei nahkampfeinheiten gegen varg, der noch drei barbareneinheiten an seiner seite hat, antreten. wir alle wissen um die außergewöhnlichen kämpferischen fähigkeiten erecs. oft genug haben wir mit ihrer hilfe eine große feindliche übermacht zerschlagen. und diese fähigkeiten wird er punktgenau einsetzen. dieses duell findet auf einem plateau im norden statt. es liegt nordwestlich der schwefelmine im tal am kartenrand. an diesem hügel gibt es zwei aufgänge und doch könnt ihr ihn nicht betreten. varg kann ihn auch nicht verlassen, um so zu warten, bis erecs motivationsschub verflogen ist. vargs reelle chancen liegen bei 2:8. weil wir aber richtig böse sind, bauen wir, vor dem speichern und der zerstörung des dritten walls, zwei kanonentürme an das plateau. erecs reelle chancen liegen jetzt bei 0:10 und die kampagne ist gewonnen.
schlacht:
erecs truppen wollen keineswegs die eigene stadt verteidigen. sie wollen eure zitadelle zerstören. das wäre die niederlage. die zerstörung von darios festung hat dem gegenüber keine auswirkungen auf den spielverlauf. belasst also eine schützeneinheit vor dem dritten wall und organisiert die verteidigung hinter der südwestlichen brücke auf eurer hauptinsel. 5 sich deckende türme, 6 schützeneinheiten und eure helden sollten genügen. speichert nun, zerstört den wall und entscheidet euch für die schlacht.
nachdem keine feindlichen angriffswellen mehr über die brücke schwappen, stehen auf der westlichen insel noch versprengte restposten. nachdem ihr diese ausgeschaltet habt, hat das böse in uns gesiegt.
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