nach dem ende des intros erhaltet ihr die aufgabe eine lehm- und eine eisenmine zu bauen. wie ihr sehen könnt, läuft dafür kein countdown. was ihr darüber hinaus erkennt, sind feindliche attacken im süden eurer siedlung. der untertitel dieser mission könnte lauten: pilgrims entscheidung. würde sich pilgrim an einer lehmgrube mit wölfen balgen, wenn seine südstadt brennt? nein, pilgrim würde sich augenblicklich der akuten gefahr zuwenden.
also, was haben wir denn für militärische optionen. da sind pilgrim, ballista- und kanonentürme und vier einheiten pfeilschützen der extraklasse. eine davon taucht erst auf, nachdem im intro die karawanen angegriffen werden und steht dann an eurer schießbude (strg-S). diese truppen könnten aber in absehbarer zeit nicht mit neuen soldaten ergänzt werden und sind somit in ihrer unversehrtheit wertvoll.
ich will es vorwegnehmen, eine direkte konfrontation im süden eurer siedlung, wäre nicht die beste option. man sollte sich eher der ursache zuwenden, als sich an der wirkung zu zerreiben. eine der zweifelhaftesten, aber auch bewährtesten strategischen regeln lautet: lieber wenige opfern um die meisten zu retten, als beim versuch alles zu retten, unterzugehen. wir sollten also versuchen, den feind von seinem nachschub abzuschneiden, indem wir seinen schießstand und seine kaserne zerstören. dafür wird es jetzt allerdings schon fast zu spät sein. denn die ersten eurer truppen sind wahrscheinlich schon in kämpfe verwickelt und mussten verluste hinnehmen. ausserdem sind die gegnerischen leibeigenen darauf gescriptet, ihre siedlung nach und nach mit weiteren türmen zu verminen.
strategieästheten stehen jetzt vor einer schweren entscheidung. ich gestehe ein, ich startete neu (ich weiss: böse,böse) und nutzte die beiden breaks im intro, indem ich pilgrim, und die beiden schützentrupps in seiner nähe, am tor versammelte und indem ich beim angriff auf die karawane die schützen vom schießstand zum westlichen tor beorderte. nach dem belanglosen angriff auf das tor an der burg sammeln sich beide truppenteile im südöstlichen teil der karte und befinden sich somit ohne feindkontakt im rücken des gegners. passt auf, dass die truppen im westen erst ihr tor richtung süden verlassen und dann nach südosten einschwenken. sie laufen sonst dem gegner in die arme.
nutzt die zeit um leibeigene zu rekrutieren und nach norden zum holz beschaffen zu schicken. auch reparaturtrupps für die türme sind sinnvoll. rekrutiert außerdem schützen, verpasst ihnen den ersten upgrade und ihr könnt natürlich auch die universität besuchen.
genau im süden befindet sich die gegnerische siedlung, in der sich zu diesem zeitpunkt nur vier ballistatürme befinden dürften. weiterhin steht da noch ein trupp leibeigener, den man in seinem reparaturwahn nicht unterschätzen sollte.
haltet folgendes procedere ein:
pilgrim geht vor und stellt sich innerhalb der siedlung in das feuer des ersten ballistaturmes. ihr müsst ihn auf stellung halten programmieren, denn sonst greift er den turm an und eure, hinter ihm in richtung süden durchschlüpfenden schützen sind mode. von denen könnt ihr aus zeitgründen jeden mann gebrauchen. wenn die schützen aus der reichweite des ersten turmes sind und das feuer auf irgendein gebäude eröffnet haben, schickt ihr zuerst pilgrim zur kurzen erholung in den süden und eröffnet dann das feuer auf alle heranstürmenden leibeigenen. danach stellt sich pilgrim nördlich der burg (die befindet sich etwas weiter westlich am unteren kartenrand) wieder in des feuer eines ballistaturmes und ermöglicht so ein verlustfreies durchschlüpfen eurer schützen richtung westen. Auf 10 uhr von der burg steht der schießstand. nehmt ihn von süden aus, etwa in höhe der kirche unter feuer.
warum nicht zuerst die kaserne? es sollten schon bald die ersten feindlichen truppen in das dorf zurückkehren. seid ihr dann mit der kaserne beschäftigt, habt ihr beide waffengattungen auf dem hals. nichts können schützen schlechter ab als nahkämpfer. die werden euch aber erst mal da hinten nicht bemerken und zurück in eure siedlung rennen, in der die türme und immer wieder rekrutierte schützen heroischen widerstand leisten.
sind der schießstand und zurückgekehrte feindliche schützen ausgeschaltet, nehmt ihr euch den ballistaturm hinter dem schießstand vor. (immer dran denken, dass sich pilgrim dazwischen stellt. euren schützen fehlen noch die upgrades aus dem sägewerk) als nächster ist der ballistaturm nördlich der burg dran und danach die kaserne. schickt pilgrim ein wenig richtung osten, damit ihr früh genug heraneilende nahkämpfer ausmachen könnt. für die müssen die schützen unbedingt kurze pausen beim kasernenrückbau einlegen. ist die kaserne geschichte, sind noch zwei ballistatürme abzutragen und dann geht’s richtung norden an das einsammeln der verbliebenen roten truppen.
wer das dorfzentrum gleich noch freilegen möchte kann dies tun, verschwendet aber zeit.
die festung fasst nicht an. kurz vor ihrer zerstörung verliert ihr durch truppen, die eigentlich für euren kundschafter bestimmt sind, wertvolle schützen. von dieser siedlung geht fürs erste keine gefahr mehr aus.
pilgrim und die schützen können sich nun an der lehmgrube mit den wölfen befassen und sinnigerweise gleich das gesamte nördliche gebiet davon befreien. eure leibeigenen sind nun in der lage ungestört minen für alle rohstoffe zu platzieren. schwefel und stein findet ihr westlich eurer siedlung.
räumt auf, baut neu, siedelt, forscht, entwickelt und erfüllt nun die mission in einem wirklich schönen land.
bevor der letzte kundschafter losläuft, solltet ihr den rest der südlichen siedlung renaturieren. ihr werdet ja zu diesem zeitpunkt über eine kampfkraft verfügen, die das letzte gegnerische aufbegehren in einem eher bescheidenen licht erscheinen lässt. solltet ihr dies schon erledigt haben bevor der letzte kundschafter befreit war, habt ihr am ende 20 minuten freizeit. spülmaschiene ausräumen und solche sachen. stellt dann ein paar truppen auf den weg vor dem ehemaligen barbarenlager. da gibt es noch ein kleines geplänkel.
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