Lösungsweg FREISPIELKARTE "VERRÄTER"

Als erstes ist sofort das Intro abzubrechen und die Soldaten, die im Süden in Kampfhandlungen stehen, sind zurückzuziehen in unsere im NW liegende Siedlung. Wenn man Glück hat, hat man auf diese Weise gleich ein paar Arbalestenschützen. In unserer Siedlung wird nun sofort das Dorfzentrum errichtet, der Steinbruch aktiviert, eine Hochschule gebaut und eine Menge Leute (8-12) zum Bäumefällen abkommandiert. Der Lehmschacht wird aktiviert. Drei bis 4 LE's können auch schon beginnen, zusätzlich die herumliegenden Steinhaufen abzubauen.
In der Hochschule wird zuerst "Konstruktion" erforscht, um Aussichtstürme bauen zu können, dann wird die Burg zur Festung aufgewertet, um die Grundlage zu schaffen, dass Ballistatürme gebaut werden können. Als nächstes wird die Wehrpflicht erforscht, anschließend "Zahnrad", währenddessen ein Vierertrupp LE's im Norden beginnt, Türme am Stadttor zu bauen, die nach der Zahnraderforschung gleich zu Ballistatürmen aufgewertet werden. Mindestens 4 Türme (mit den bereits vorhandenen) müssen dort stehen! Relativ rasch wird auch das Sägewerk und der Steinmetz gebaut, weil wir ständig unter Rohstoffmangel zu leiden haben werden. Der Schießplatz muss erforscht und gebaut werden.
In der 13.Minute etwa sollten alle Soldaten und Helden am Nordtor stehen, da dort der erste Angriff erfolgt, der aber auf diese Art und Weise gut abgewehrt werden kann. Es muss übrigens immer ein Vierertrupp LE's bereit sein, um die 4 Türme sofort zu reparieren, einen Verlust der Türme kann man sich nur schwer leisten.
Wenn man es nebenbei schafft, auch am Südtor 4 Türme zu bauen und zu verteidigen, hat man das Schlimmste überstanden. Mir ist das allerdings nicht geglückt, so dass ich meinen Lehmschacht wieder verlor und unter großen Mühen und Materialaufwand etwas nördlich davon eine Verteidigungslinie aus 4-5 Ballistatürmen und ein paar Langbogenschützen bauen musste, mit ständigem Blick auf die andauernd stattfindenden Kämpfe und danach notwendigen Reparaturen im Norden und Süden, und auf die Holz-und Steinproduktion. Den Luxus von Bauernhöfen habe ich mir aus Materialmangel nicht gestattet, auch Wohnhäuser gab es anfangs nur wenige, lediglich der Hochschule und den Steinminenleuten habe ich diese gegönnt, damit sie nicht gar zu langsam arbeiten (als es im späteren Spielverlauf besser mit Material wurde, habe ich das natürlich nachgeholt).
Nach 1:30 Stunden hatte ich meine Siedlung soweit, dass ich es wagen konnte, mich vorsichtig, Turm für Turm bauend, an das südliche Stadttor heranzuarbeiten und es schließlich mit 4 Türmen und zwei Bogenschützentruppen zu verteidigen.
Nun ist es möglich, die Siedlung regelrecht aufzubauen, zunächst aber nur mit einem Ziel, nämlich dass man Kanonentürme bauen kann. Also muss auch der herumliegende Schwefel abgebaut werden, ebenso das Eisen und eine Schmelze und wenn möglich eine Alchimistenhütte gebaut werden. Immer dabei das Verteidigen im Norden und Süden und das Reparieren im Blick behalten und langsam die Turmanzahl auf 7 je Stadttor erhöhen ! Wenn es dann geht, alle zu Kanonentürmen updaten, vermutlich muss auch ein Marktplatz gebaut werden, um dem Materialmangel durch vorsichtiges Zukaufen zu begegnen.
An der südlichen Stadtmauer sollten dann in Richtung Osten weitere Kanonentürme der Reihe nach aufgebaut werden, weil von dort die heftigeren Angriffe kommen und man auf diese Art und Weise aber den Steilhang hinabschießen und so eine Menge Gegner schon von weitem eliminieren kann.
Nun wird der Schießplatz aufgewertet, bis man Arbalestenschützen bauen kann (eventuell muss wieder Material nachgekauft werden). Wenn 8 Arbalestenschützentruppen zusammen hat, kann man endlich in die Offensive gehen und zuerst die Gelben im Norden beseitigen. So kommt man endlich an einen zweiten Siedlungsplatz, die LE's errichten ein Dorfzentrum und beim dort herumstehenden Händler kann man Schwefel kaufen, wenn man will.
Nun treten aber die roten Feinde mit auf den Plan. Auch sie beginnen, auf unser südliches Stadttor zu marschieren, sollten aber mit der Reihe Kanonentürme gut in Schach zu halten sein. Die nördlichen Kanonentürme können übrigens nun, um Material zurückzugewinnen, abgerissen werden. Zurück zu den Roten: Diese müssen unterhalb der Eisenmine, die man nach dem Sieg über die Gelben dort in der Nähe in Betrieb nehmen und aufwerten konnte, durch eine Schlucht marschieren. Es empfiehlt sich also, auch hier lauter Kanonentürme zu bauen, immer am Abhang in einer Reihe, um so einen Großteil der Roten schon auszuschalten, bevor sie unser südl. Stadttor erreichen. Vorsichtiges Abholzen dort ist dazu aber Voraussetzung.
Nun stehen die Grünen, die südlich unseres Stadttores ihre Siedlung haben, auf dem Programm ! Ein Angriff nur mit Arbalestenschützen ist hier sehr verlustreich, so dass man besser 8 Arbalestenschützentruppen und 6 Bastardschwertruppen losschickt (also vorher auch Kaserne bauen und updaten; Eisenmangel für die Truppen besteht ja nun dank der Eisenmine nicht mehr). Hat man die Grünen schließlich besiegt, bekommt man 2000 Eisen und Lehm (glaube ich) von dem Auftraggeber, der am Anfang der Mission Dario um Unterstützung für seine Rachegelüste gebeten hatte, geschenkt. Außerdem kann man dort unten eine Schwefelmine und einen Lehmschacht in Betrieb nehmen und einen Händler treffen. Der Frieden währt allerdings nur kurz, denn auch die Grünen haben im Süden ein Stadttor bzw. eine Öffnung in ihrer Stadtmauer, an dem nun neben den Roten auch Orangene und Violette beginnen, uns anzugreifen, zum Teil nun auch mit Kavallerie und Kanonen. Das Spiel geht also wieder von vorne los: Es werden 5 Kanonentürme um den Eingang herum gebaut und eine Reihe weitere immer in einer Linie östlich an der Stadtmauer entlang. Die Türme an unserem eigenen südl. Tor können abegrissen werden.
Wenn 9 Arbalestenschützentruppen und 6 Bastardschwerttruppen zur Verfügung stehen, geht es nun den Roten an den Kragen: Es geht zwar auf dem Weg zur roten Siedlung immer durch Schluchten, langsam bergauf, aber mit den Schützen können die herannahenden Feinde so oft schon von weitem abgeschossen werden. Auch die roten Kanonentürme, der Schießstand, die Reiterei und den Turm der roten Siedlung können die Schützen schon von weitem erledigen! Auf dem Weg in die rote Siedlung hinein kommt man allerdings schon zum Teil an Ausläufern der Orangenen vorbei, was wegen deren Kanonentürmen relativ verlustreich ist. Also muss rechtzeitig für Kämpfernachschub gesorgt werden. Ist man dann auf dem Plateau der Roten angekommen, muss ganz im Norden noch ein roter Kanonenturm abgeschossen werden und die Arbalestenschützen müssen sich sofort (!) oben an der Schlucht neben dem Steinbruch, der mit Freude und Erleichterung in Betrieb genommen wird, postieren. Von dort oben können, mit genügend Schützen, alle Angriffe der Orangenen und Violetten problemlos abgewehrt werden. Auch ein oder zwei feindliche Kanonentürme können von dort aus beseitigt werden.
Spätestens hier kann man, nachdem man die entsprechende Fläche abgeholzt hat, einen neuen Schießstand und eine Kaserne bauen um die Armee rasch wieder aufzurüsten. Bevor es nun in die Schlacht gegen die Orangenen geht, müssen die Schützen an der Schlucht natürlich gegen Kanonentürme ausgetauscht werden, 5 Stück mindestens. Dann geht es mit der Truppe in Richtung der orangenen Stadt und die Feinde, die einem entgegenkommen, werden zum Teil von den eben erwähnten Kanonentürmen minimiert. Auch hier können die Arbalestenschützentruppen schon wieder eine Menge wichtige Gebäude vom Weg aus über die Stadtmauer hinüber abschießen. Ist man kurz vor dem Stadttor, startet der Orangene aber evtl. nochmals einen großen Gegenangriff mit vielen Speerträgern. Dann ist es am besten, schnell den Rückzug anzutreten und die Feinde in die Reichweite unserer Kanonentürme an der ehemaligen roten Siedlung zu locken. Sind sie alle erledigt, wird wieder auf die Stadt zu marschiert und sie kann nun erobert werden, aber vorsichtig, denn die Orangenen bauen auch bereits zerstörte Gebäude, einschließlich Kanonentürme u.U. wieder auf. Ist man jedoch in der Stadt angekommen,ist zuerst, wie immer, das südliche Stadttor mit einigen Kaonentürmen zu sichern, denn gleich dahinter beginnt das Gebiet der Violetten. Achtung, ein orangener Turm steht außerhalb des Stadttores, der muss vorher von den Schützen mitbeseitigt werden. In der Stadt kann man nun ein 3. Dorfzentrum einrichten und erneut einen Schießplatz und eine Kaserne bauen.
Der letzte Angriff, nämlich auf die Violetten, beginnt mit 11 Arbalestenschützentruppen. Zuerst werden die feindlichen Kanonentürme rechts und links des Stadttores zerschossen, dann gibt es wieder einen schnellen Rückzug, so dass eine Schar der verfolgenden Feinde vor die eigenen Kanonentürme gelockt werden kann. Insgesamt aber ist die Zahl der Gegner so groß, vor allem hat er Unmengen von Schützen, dass es bei weiterem Vormarsch unserer Truppen, insbesondere weil man durch den Engpass "Stadttor" muss, zu große Verluste geben würde. Deshalb werden 2 Kanonenfabriken gebaut, aufgewertet, und 6 große Kanonen gebaut. Diese halten zwar nicht lange, können aber am Anfang eine ordendliche Bresche in die gegnerischen Verteidiger schießen. Ich habe insgesamt bei Kanonenverlust noch 6 weitere nachgeschickt. Danach ist die Verteidigung ihrer Stadt durch die Violetten etwas erlahmt, aber immer noch nicht zu unterschätzen. Eine gemischte Truppe aus 6 Arbalestenschützeneinheiten und 4 großen Kanonen wird nun vorangeschickt, wobei in erster Linie die in großen Rudeln herumstehenden Schützen und natürlich die Schießstände zu beseitigen sind. Ist das geschafft, ist der Rest dann kein Problem mehr!!