Im stillen Winkel

Hierbei handelt es sich um eine ruhige, einfache Aufbau-Map. Es gibt zwar einen Feind, aber man muss ihn nicht bekämpfen.
In erster Linie geht es also darum, eine schöne Siedlung zu errichten.
Zuerst muss natürlich der Siedlungsplatz, der direkt vor der Haustür auf seine Besetzung wartet, eingenommen werden. Dann wird die Hochschule gebaut, es wird begonnen, alles zu erforschen, parallel dazu werden einige Siedler zum Bäumefällen geschickt und die ersten Minen errichtet, damit endlich Geld ins Staatssäckel kommt.
Westlich der Burg findet man einen Steinbruch und eine Eisenmine, nordöstlich den erforderlichen Lehmschacht, südlich einen zweite. Geht man noch weiter in den Süden, findet man dort ein zweites Siedlungszentrum und östlich davon eine dritten Lehmschacht. Östlich von diesem Lehmschacht, aber durch eine Bergkette getrennt, ist ein Schwefelschacht zu entdecken, etwas südlich von ihm ein weiterer, aber verschüttet. Es scheint also, dass irgendwann Pilgrim mit seiner Fähigkeit, verschüttete Schächte freisprengen zu können, ganz nett wäre. Aber wo ist er? Dario macht sich auf die Suche, allderweil auch ein verschütteter Lehmschacht im Süden zu finden ist. Dario kann über die ganze Karte laufen, nur den Nordosten sollte er meiden, denn dort sind die einzigen Feinde. Diese greifen zwar nicht aktiv an, aber wenn einer in ihr Gebiet kommt, dann greifen sie doch gereizt zu den Waffen.
Im Südwesten der Karte trifft Dario bei seinen Erkundigungsgängen einen Bergmann, der anbietet, dass er für den Betrag von 5000 Goldstücken seine Reiter gegen die eben erwähnten Feinde schicken würde. Dario lehnt dankend ab, denn wenn er kämpfen will, kann er das auch allein, d.h. für das Geld gibt's eine Menge Soldaten zum Selbst-Rekrutieren. Etwas östlich dieses Bergmanns gibt es übrigens einen zweiten Steinbruch und einen zweiten Eisenschacht. Einen dritten Steinbruch findet man dann im Nordosten, etwa bei 11 Uhr, aber nicht ganz am Kartenrand und einen vierten, ebenso wie einen weiteren Lehmschacht, westlich unserer ersten Eisenmine, allerdings liegt hier auch wieder ein Gebirge dazwischen, so dass ein Umweg erforderlich ist. Nördlich davon gibt es auch noch einen Eisenschacht, und im Westen bei 9 Uhr fast am Kartenrand ist noch ein Schwefelschacht zu entdecken, weiter nach oben am Rand entlang ein weiterer Lehm-und Eisenschacht und ein Stückchen landeinwärts noch ein Steinbruch.
Dario hat Pilgrim bisher noch nicht gefunden, doch bei der Menge der Rohstoffminen ist das Freisprengen der beiden verschütteten Schächte ja sowieso überflüssig. Ich erspare mir hier das Aufzählen weiterer Schächte, Steinbrüche, und auch Siedlungsplätze, denn es gibt noch viel mehr davon auf der Karte.
Dario indessen trifft auf seinen Streifzügen nördlich von unserer Hauptsiedlung den "Regenten Dovbar". Dieser bietet ein Spiel an: für 5000 Taler werden überall auf der Karte Schatzkisten verteilt, dessen Inhalt, wenn Dario sie findet, behalten darf. Dario winkt nur müde lächelnd ab...
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass Schießplatz und/oder Garnison maximal aufgewertet sind, auch die Rüstungen und Waffen, dann ist es schließlich soweit, an den Angriff zu denken (wenn man will).
Ich schickte eine Truppe von 12 Arbalestenschützen etwa von der Mitte her nach Osten gegen den Kartenrand bei 3 Uhr. Etwa an der Stelle, an der die erste Gegenwehr erfolgte, wurde ein zweiter Schützenplatz (für den Nachschub der Gefallenen) und ein paar Kanonentürme zu dessen Schutz errichtet. Dann wurde konsequent nach Osten vorgegangen, ein paar Kanonentürme, die Garnison der Roten, der Schießplatz und schließlich, am Kartenrand, die feindliche Zitadelle zerstört. Es war nicht sehr schwer, und schon war das Spiel gewonnen.
Wenn man ein bißchen mehr Action möchte, weil man gerne kämpft: Etwa auf halber Strecke zwischen dem Mittelpunkt der Karte und dem Kartenrand bei 1-2 Uhr steht einer, den Dario ansprechen kann und der dann sagt, dass er für 5000 Taler die Mitbewohner der Karte etwas aufstacheln kann und die friedlichen Zeiten dann vorbei sind.
Lässt man sich darauf ein, kommen von Süden und Südwesten ein paar rote Truppen, auch Reiter und Kanonen und es kommen auch welche von Norden auf unsere Hauptsiedlung zumarschiert. Man kann also ein bisschen mehr kämpfen. Sind die erledigt, kann man dann die rote Siedlung angreifen, so, wie ich es schon beschrieben habe.