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  1. #1
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Letztens stand so ein frontkämpfer mit paradeuniform und sammeldose vor meiner tür, wollte für Kriegsgräber sammeln.

    Mann, mann.. 90% roosterleute liegenzwischen stalingrad und berlin, wollte ihn schon meinen Spaten geben und mich bedanken, das er die endlich unter die erde bringt. Aber nein GELD, wollte er.

    für die Kriegsgräber im Ausland der ruhmreichen und weniger ruhmreichen Kriege seit 1840. Nun die deutsche armee scheint wohl nie sehr ehrenvoll gewesen zu sein, wenn in den vergangenen 150 jahren sich die begrabenen opfer im Ausland auf 2.5 millionen belaufen, scheint ja wohl jeder 100ste Gefallene auch ein Grab gefunden zu haben.
    Volksbund Deutsche Kriegsgr

    Wir lassen niemanden zurück ist wohl wunschdenken aus Hollywood, wir begraben niemanden ist die großdeutsche realität.


    Hattet ihr die uniformierte sammeldose schon ma vor der tür? gehörte der dem volksbund der Kriegsgräberstädten an? Geht den das, durch seine uniform erscheint er irgendwie "offiziel" dabei ist der volksbund doch ein e.V. war es gar eine vereinsuniform in der närischen zeit? wie ich eben laß ist der schirmherr der amtierende bundespräsident, hmm zieht der auch seine alte NVA-Uniform an wenn er dann mal schirmherrt?

    Rein statistisch gesehen, hat wohl jeder deutsche einehandvoll vorfahren, welche nicht ihre letzte ruhestädte gefunden haben, wie absurd ist es das einer herrumgeht und für das nicht vorhandensein sammelt? Sind es gar gar keine Kriegsgräber sondern mahnmale. Sollen wir jetzt geld für Gedenkstädten/mahnmäler ausgeben, die bekunden das die nicht verscharten auch noch für die falsche sache ihr leben gegeben haben, eine posthume diskriditierung der gefallenen und nicht begrabenen.
    By the authority vested in me as President by the Constitution and the laws of the United States of America, in order to effect the appropriate disposition of individuals currently detained by the Department of Defense at the Guantánamo Bay Naval Base (Guantánamo) and promptly to close detention facilities at Guantánamo, [..].
    22. Januar 2009

  2. #2
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    2014 sind es 100 Jahre her, als der 1. Weltkrieg ausgebrochen ist.

    Im NDR läuft deswegen seit einiger Zeit eine Umfrage: Wofür würden Sie Ihr Leben aufs Spiel setzen? Schon interessant was die User dazu sagen.

    Wof

  3. #3
    Müller Avatar von Siedlergeselle
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Um auf die roostersche Frage zu antworten:

    Zum einen ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und zum zweiten eine Mahnung für nachfolgende Generationen, angesichts der ihrer Jugend beraubter früherer deutscher Menschen, dafür Sorge zu tragen, dass nie wieder von deutschem oder besser noch europäischem Boden ein Krieg mit all seinen Schrecken ausgeht!

  4. #4
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Siedlergeselle,

    du hast da wohl recht bzw. gibst eine offizielle Meinung wieder, die Grundgesetzkonform ist, aber spätestens seit dem jugoslawienkrieg nicht mehr tragbar ist, bzw. mit dem eintritt der BRD in die NATO , also seit mehr als 50 Jahren, nicht mehr tragbar ist. Den sobald 2 Flugzeuge mit saudischen Piloten in den USA in ein Haus fliegen, haben wir den verteidigungsfall, und unsere Soldaten können in aller welt (ausser natürlich Saudi-Arabien, dann hätten sie ja kein treibstoff mehr und müssten zuhause bleiben) kriegspielen also mit Panzerhaubitzen auf Spatzen schiessen, bzw. mit den Köpfen gefallener soldaten fußball.

    Es geht mir aber um die bilder der jubelnden, in die Kriege ziehenden deutschen Soldaten und dem dazujubelnden volk. Wir mahnen heute dieses Volk wurde von der politik verführt bzw. verbraten.

    Mit der mahnung gegen Krieg, werden generationen an deutsche posthum diskriditiert, all jene die dort jubelten lagen falsch und wir sind im besitz der wahrheit?
    Ein wahrheit die gelinde ausgedrückt schizophren anmuten muß, den millionen € werden zur vergoldung der Siegessäule (Berlin) die an den ruhmreichen sieg gegen den Franzmann 1870/71 erinnern ausgegeben und gleichzeit werden millionen dazu auszugeben, zu mahnen das wir nicht noch einmal dazu verführt werden heldentaten zu vollbringen, die den bau solcher Siegessäulen profozieren. Mit dieser Siegessäule im schlepptau, gibt es Opfer erster und opfter 2ter klasse. Wir mahnen doch nur vor verlorene Kriege.

    Um dem zu entgehen sollten Kriegsgräberstädten einzig den Gefallenen eine letzte Ruhestädte geben, eine Stelle des gedenkens für die Angehörigen und freunde nicht mehr und nicht weniger. Bei einer posthumen sinngebung des todes als mahnung für -nie wieder krieg- werden die gefallenen wieder vor den politischen Karren gespannt. Es ist zu einfach zu schreiben, wir mahnen dazu niewieder einen Krieg zu verlieren. Nach dem sie gefallen sind, haben ihre kammeraden Heldengräber ausgehoben, wir schreiben nun -nie wieder krieg drauf- weil Helden gab es wohl nicht genug, den die kriege wurden verloren.

    Der name eines Gefallen steht im eingang der Dorfkirche, der Name des gefallen steht auf einer tafel im Tennisverein.., wenn du diese Namen liest, wirst du auch recht bald jemanden finden, der jemand kennt der ihn kannte, bzw. Verwand ist.

    Wozu kriegsgräber? Gedacht wird zuhause und nicht in Rußland.
    Geändert von Rooster96 (19.12.2013 um 07:56 Uhr)
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    22. Januar 2009

  5. #5
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Wobei mich schon das Wort "gefallen" stört. Was soll das ausdrücken?
    Wenn ich nach dem Tod meines Vaters gefragt wurde, habe ich immer gesagt, dass er 1944 im Krieg umgebracht wurde. Das Wort "gefallen" kommt mir nicht über die Lippen.

  6. #6
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Liebe Norden,

    ich möchte hier diese Gelegenheiten nutzen mich für meine verbale Entgleisung, die mir vor einge jahren bei einem ähnlichen Thema über die Finger kam bei dir zu entschuldigen.

    "gefallen" kommt wohl aus dem gleichen stall wie "Arm verloren".
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  7. #7
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...


  8. #8
    Administrator Avatar von SpiderFive
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Zitat Zitat von Norden Beitrag anzeigen
    Wobei mich schon das Wort "gefallen" stört. Was soll das ausdrücken?
    Wenn ich nach dem Tod meines Vaters gefragt wurde, habe ich immer gesagt, dass er 1944 im Krieg umgebracht wurde. Das Wort "gefallen" kommt mir nicht über die Lippen.

    Mein Großvater ist im Krieg gefallen....
    Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)



    Siedele lang und erfolgreich

  9. #9
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Ah ja, und was hat er sich gebrochen? Vom Fallen stirbt man ja nicht normalerweise.

  10. #10
    Administrator Avatar von SpiderFive
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Unterlass bitte diese Respektlosigkeit.
    Ich schreib nichts von fallen, sondern das mein Großvater im Krieg gefallen ist.
    Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)



    Siedele lang und erfolgreich

  11. #11
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Dann respektiere aber bitte auch, dass dieses Wort für mich eine Verniedlichung oder Verharmlosung eines elenden Todes ist.

    Mein Vater war Fallschirmspringer und ist damals in Jugoslawien abgeschossen worden. Da sag ich doch nicht, dass der gefallen ist. Keiner weiß, ob er gleich tot war, und wie viel er noch leiden musste ehe er tot war. Meine Mutter bekam die Todesmeldung und ein paar Abzeichen. Das war´s. Nie habe ich von ihr gehört, dass sie gesagt hat, dass ihr Mann gefallen ist.

  12. #12
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Einer meiner onkel hatte in russland einige körperteile verloren.

    Also ich ärgere mich immer wenn ich was verloren habe und gebe eindeutig mir die schuld daran wenn ich etwas verloren habe, das gleich gilt natürlich beim fallen. um den fallen vorzubeugen habe ich ja auch extra die fliesen-gepflasterte rutschbahn (Terrasse) in eine holzgetäfelte rutschbahn umgearbeitet. Denn noch weiss ich wenn es dort eisig ist laufe ich gefahr zu fallen, gebe besonders acht darauf und wenn ich dann doch falle, na eben selbst schuld.

    Die welche gefallen sind sind eben selber schuld, der beweiss liegt darin dass ja wohl so einige ohne zu fallen durchgekommen sind. Da bei der beantragung der Kriegerrenten oder beisteuerung der beerdigungskosten aus der verteidigungskasse, man den nachweisbringen muss das der zu entlohnende nicht in der NSDAP Mitglied sein durft, deutet darauf hin, das der anteil der parteimitglieder bei den überlebenden überproportional hoch war. Also gefallen bedeuted, selber schuld nicht in der NSDAP gewesen zusein. Die verwendung, des euphorismus gefallen ist kriegsverherrlichend.

    Gefallen und verloren fällt klar unter die kategorie Euphorismus, bzw. verunglimpfung,... während im Verteidungsfall das volk euphorisch gehallten werden muss, sollte in friedenszeiten diese verunglimpfung geändert werden. beispielsweise, wurde geschupst und Arm geraubt.

    Es ist ja auch etwas eigenartig, das Flugzeug wurde abgeschossen der pilot ist gefallen? Das schiff ist gesunken, der matrose ist gefallen?
    Ein volk der dichter und denker sollte vielleicht einige anglizismen dafür wählen.
    By the authority vested in me as President by the Constitution and the laws of the United States of America, in order to effect the appropriate disposition of individuals currently detained by the Department of Defense at the Guantánamo Bay Naval Base (Guantánamo) and promptly to close detention facilities at Guantánamo, [..].
    22. Januar 2009

  13. #13
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Hier habe ich mal zu dem Thema eine gute Antwort gefunden: http://www.gutefrage.net/frage/warum...krieg-gefallen-

    Wenn ein Soldat ein(e) Pfeil /Kugel/Kartätsche abbekommt, dann fällt er in aller Regel hin. Das ist ja auch beabsichtigt. Und wenn man sich dann vorstellt, dass er dabei noch recht heroisch die Faust grüßend in den blauen Himmel streckt und das Vaterland mit einem markig patriotischen Spruch beehrt, dann hat man doch ein schönes, süßlich-verlogenes Heldenbildchen gebastelt, was sich für alle weiteren Zwecke gut macht.
    Mit solchen Schönfärbereien glaubt man seit Generationen, den Angehörigen den Heldetod des schmerzlich vermißten Sohnes/Mannes/Vaters erträglicher gestalten und weiteres Kanonenfutter anwerben zu können.
    Am wenigsten jedoch will man den Leuten die Wahrheit erzählen, noch wollen diese sie hören! Weil das Grauen der Wahrheit die Menschen entweder vollkommen irre werden oder sie aufwachen ließe. In beiden Fällen aber wären sie hinterher für einen Kampfeinsatz nicht mehr zu gebrauchen.
    Geändert von Norden (21.12.2013 um 11:48 Uhr) Grund: kein

  14. #14
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    @ Rooster96
    Das Volk der Dichter und Denker schreibt :"Euphemismus" und nicht "Euphorismus".
    Mer stonn zo dir, FC Kölle,
    un mer jon met Dir
    wenn et sin muß durch et Füer
    halde immer nur zo Dir FC Kölle!

  15. #15
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Ihr seid doch Krank ...
    Im Krieg Gefallen zu sein, bedeutet einfach eben dies, das ist keine Verharmlosung...
    Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)



    Siedele lang und erfolgreich

  16. #16
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Nehmen wir mal Afghanistan. Da war es ja lange Zeit nur ein militärischer Einsatz, also waren die toten Soldaten "nur" Tote und keine Gefallenen. Das wurden sie erst dann, als der Einsatz zum Krieg umbenannt wurde.
    Da würde mich mal interessieren, ob das für die Hinterbliebenen mehr Geld bringt.

    In einem Krieg sind nur tote Soldaten Gefallene. Die vielen zivilen Opfer sind Tote. Wer hat sich diesen Schwachsinn bloß ausgedacht?

  17. #17
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Zitat Zitat von jugl Beitrag anzeigen
    @ Rooster96
    Das Volk der Dichter und Denker schreibt :"Euphemismus" und nicht "Euphorismus".
    danke schön. das wort war nicht mehr so in meinem aktivem wortschatz enthalten und ich gübelte und grübelte eu.. eu..., aber ich habe es ja fast getroffen wenn euphemismen euphorisch machen dann sind die doch schon ziemlich nahe beisammen.

    Laut LEO übersetzung ist Gefallener = dead soldier bzw. KIA, killed in action, somit sind wir wohl unserer zeit voraus, denn früher oder später werden auch wir der wahrheit ins augesehen und die beschreibung des gesundheitszustand eines toten als tot bezeichnen. by the way gibt es nicht eine Automarke namens KIA...,
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    22. Januar 2009

  18. #18
    Administrator Avatar von SpiderFive
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Zitat Zitat von Norden Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal Afghanistan. Da war es ja lange Zeit nur ein militärischer Einsatz, also waren die toten Soldaten "nur" Tote und keine Gefallenen. Das wurden sie erst dann, als der Einsatz zum Krieg umbenannt wurde.
    Da würde mich mal interessieren, ob das für die Hinterbliebenen mehr Geld bringt.

    In einem Krieg sind nur tote Soldaten Gefallene. Die vielen zivilen Opfer sind Tote. Wer hat sich diesen Schwachsinn bloß ausgedacht?
    Also wir haben immer von Gefallenen gesprochen..

    Irgendwie scheinst du einen Kampf gegen Wörter zu führen, arme Inuit da würdest du vermutlich denen erzählen Schnee ist Schnee.
    Man verwendet eben mehr als ein Wort um die Situation, die Gegebenheit besser und genauer zu beschreiben.
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    Siedele lang und erfolgreich

  19. #19
    Alchimist Avatar von Rooster96
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    So ein gewohnheitsrecht gibt es nicht, ausser dem ist -wir- und -immer- weder besser noch genauer, den wir sind wohl nicht wir, oder? das im krieg die dinge besser und genauer formuliert werden ist eine lüge, nun gut frontverkürzung stimmt schon irgendwie, aber besser und genauer ist jämmerlicher rückzug. Gefallen ist natürlich besser und genauer als von-uns-gegangen, das könnte leicht mit desatiert verwechselt werden, es ist auch irgendwie unscharf und durchauszynisch zu behaupten das einer der seine beine verloren hat nun von uns gegangen ist.


    Was mich etwas wundert, alles wird anglifiziert oder verdenglischt, die sprache im einsatz ist wohl hauptsächlich englich, wieso kommen den dort die anglifizismen nicht rüber? KIA passt doch wie die faust aufs auge.
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    22. Januar 2009

  20. #20
    Baumeister Avatar von Norden
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    Standard AW: War es der Volksbund deutscher Kriegsgräberstädten...

    Ich bin nicht Wir und durchaus in der Lage meine eigene Meinung zu bilden, und ich mag es auch nicht sonderlich , wenn andere Menschen mich in ihre Meinung einbeziehen ohne mich vorher gefragt zu haben. Dazu fällt mir dann immer gleich der blöde Ausspruch ein: Wir sind Papst!

    Das Wort Gefallene ist ein Relikt aus vergangenen Kriegen. Kann mir nicht vorstellen, dass das je die Hinterbliebenen getröstet hat. Dank Fernsehen und Internet wissen heute alle was für Entsetzlichkeiten mit diesem Wort zu verbinden sind. Darum finde ich das Wort Tote einfach ehrlicher.

    Die Sprache ist im ständigen Wandel. Es ist höchste Zeit sich von dem Wort Gefallene zu verabschieden.

    Rooster, KIA wird sich bei uns nicht durchsetzen. Das wäre ja noch ehrlicher als Tote. :-)

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