Int. Fußball - Europas Topelf: Deutsche verzweifelt gesucht


Ohne einen einzigen Deutschen und auch ohne auch nur einen Spieler aus der Bundesliga kommt Europas aktuelle Topelf daher, die die Kollegen opta sportdaten auf Grundlage der statistischen Werte aufstellen.

Eine zweifelhafte Topelf. Ronaldo hat in so einer Elf nichts zu suchen, es sei denn es ist eine "Gehaltself".
Das so einne Elf ohne deutsche Spieler auskommt, ist auch sehr zweifelhaft.

Torhüter:
Neun Paraden und ein gehaltener Elfmeter brachten Victor Valdès den Platz zwischen den Pfosten der Top-Elf und dem FC Barcelona einen ungefährdeten 4:0-Sieg bei Rayo Vallecano ein.
Abwehr:
Beim 1:1 von Krylia Sowjetow Samara gegen Ural Yekaterinenburg war Rechtsverteidiger Reginal Goreux mehr in der Offensive als in der Defensive unterwegs: 111 Ballkontakte fanden sich nach 90 Minuten auf dem Statistik-Zettel des Haitianers - dazu sieben Flanken. Doch auch die Abwehrarbeit kam nicht zu kurz: Sieben Mal eroberte Goreux den Ball.
Noch dreimal häufiger erkämpfte sich Alessandro Lucarelli vom AC Parma das Spielgerät. Gegen Catania Calcio fing er zudem sieben Pässe ab und befreite sein Team 13 Mal aus brenzligen Situationen - das rettete Parma beim 0:0 einen Punkt.
Sein Treffer war das goldene Tor beim 1:0-Erfolg des FC Southampton beim FC Liverpool: Dejan Lovren überzeugte daneben mit acht erfolgreich geführten Zweikämpfen und rettete neun Mal in größerer Not.
Im Moskauer Derby konnte sich Spartak auf Dmitriy Kombarov verlassen, der nicht nur ein Tor zum klaren 3:0-Sieg über Bayerns Champions-League-Gruppengegner ZSKA beisteuerte, sondern viermal ins Dribbling ging und so einen weiteren Treffer vorbereitete.
Mittelfeld:
Selbst wenn sich Superstar Lionel Messi mal eine Auszeit gönnt, muss sich der FC Barcelona nicht um seine Torgefahr sorgen. In bester Messi-Manier markierte Pedro gegen Rayo Vallecano gleich drei Tore und brauchte dafür nur vier Torschüsse. Auch in Sachen Dribblings sprang er ein: Dreimal tankte er sich erfolgreich durch die gegnerische Abwehrreihe.
Mit 1:0 gewann Tottenham Hotspur bei Cardiff City: Das Tor des Tages erzielte Paulinho, der als Zugabe auch in der Defensive abräumte, sechs Bälle eroberte und drei abfing.
Ihm zur Seite steht in der Top-Elf Paul Pogba von Juventus Turin. Der Franzose traf beim 2:1 der "Alten Dame" gegen Hellas Verona zwar nur einmal das Aluminium, doch mit 13 Balleroberungen und fünf erfolgreichen Tacklings wurden hier die Kämpferqualitäten belohnt.
Auf der linken Seite findet sich ein alter Bekannter: Cristiano Ronaldo. Für seine beiden Tore gegen Getafe brauchte der Portugiese in Diensten von Real Madrid fünf Versuche und war zudem 14 Mal im gegnerischen Strafraum am Ball.
Sturm:
Sogar 16 Ballkontakte im fremden Sechzehner gelangen Carlos Tévez, der wie Juve-Teamkollege Pogba einmal am Gebälk scheiterte - im Gegensatz zum Franzosen aber auch einmal das Tor traf.
Fünf Schüsse, vier aufs Tor und zwei drin: Das ist der kurze und knappe Arbeitsnachweis von Nolan Roux. Damit sicherte er seinem OSC Lille den 2:0-Erfolg in Sochaux praktisch im Alleingang und sich selbst den letzten freien Platz in Europas Team der Woche.
Int. Fu