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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    There's a whole lotsa people's talkin', but there's a mighty few people know. Es gibt 'nen Haufen Leute, die reden, aber nur wenige wissen Bescheid.

    Sonny Boy Williamson amerikanischer Bluesmusiker (ca. 1897 - 1965)

  2. #22
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Telekom-Hauptversammlung: Obermann verteidigt Flatrate-Begrenzung - manager magazin - Unternehmen

    - - - Aktualisiert - - -

    Als Abschiedgeschenk gibt es die Drosselung
    Warum soll das ausgerechnet Erfolg bringen?
    Demnächst im ZDF zu Gast bei seiner Liebsten Maybritt Illner :Rene Obermann zum Thema die Drossel - ein deutscher ErfolgsVogel?

    http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft/telekom230.html
    There's a whole lotsa people's talkin', but there's a mighty few people know. Es gibt 'nen Haufen Leute, die reden, aber nur wenige wissen Bescheid.

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  3. #23
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Michael Nickles

    Eine gerade angelaufene Bundestagspetition fordert ein Gesetz, dass Internetanbieter in Deutschland dazu zwingen soll, sich zur Netzneutralität zu verpflichten. Alle Datenpakete von Nutzern sollen unabhängig von ihrem Inhalt und ihrer Herkunft gleich behandelt werden. Insbesondere wird gefordert, dass Internetanbieter Inhalte, Dienste und Dienstanbieter nicht künstlich ausbremsen oder blockieren dürfen.

    http://www.nickles.de/c/n/online-pet...artet-9739.htm

    - - - Aktualisiert - - -

    Mit der Ankündigung bei Internet-Flatrates eine Datendrosselung einzuführen, hat die Telekom für viel Wind und Diskussionen gesorgt und heftige Kritik kassiert. Dennoch wurde die Sache am 1. Mai durchgezogen beziehungsweise vorbereitet. Telekom-Neuverträge sind seit 1. Mai dahingehend umformuliert, dass die Telekom ab einem bestimmten Monats-Datenverbrauch die Geschwindigkeit drosseln darf - auf quasi sinnlose 384 KBit/s.
    Zunächst sah es so aus, dass die Telekom ihren Weg unbeirrbar durchzieht und das Ende des ungebremsten Internets einleitet. Jetzt wurde klar, dass auch weiterhin mit Vollgas gesurft werden darf - so man bereit ist entsprechend dafür zu blechen. Noch-Telekom-Konzernchef René Obermann hat verkündet, dass es auch weiterhin sogenannte "echte" Flatrates geben wird. Die kosten dann halt 10 bis 20 Euro mehr pro Monat - wird aktuell vom Telekom-Chef grob geschätzt. Es kann auch deutlich teurer werden! Auf jeden Fall wissen wir jetzt, dass sich die "Flatrate"-Verarsche vom mobilen Bereich (siehe dazu auch Report Internet mobil - schnell drin, schnell pleite) auf Festnetz-Tarifpakete ausdehnen wird.
    Echte und unechte Flatrates…

    Dass der Begriff "Flatrate" sowieso längst am Arsch ist, zeigt unter anderem dieser Twitter-Beitrag von Congstar:
    uf der 1&1 Hauptseite der DSL-Angebote werden mehrere Pakete angeboten. Bislang gibt es die Datendrosselung nur beim günstigsten Paket (siehe Pfeil). Bei den anderen Paketen steht bei Internet-Flat "Datenvolumen unbegrenzt".
    Aktuell ist mit "Datenvolumen unbegrenzt" wohl gemeint, dass beliebig viel mit maximaler (bis zu) Geschwindigkeit gesurft werden kann. Die Bezeichnung lässt sich streng genommen allerdings auch anders interpretieren, sie schließt die Möglichkeit einer Drosselung nicht wirklich aus.
    Details zu 1&1 Surf & Phone Flat SPECIAL 16.000 - "speziell" ist bei diesem DSL-Angebot vermutlich nur noch die Beschreibung des sogenannten "DSL Anschluss mit Internet-Flat".
    Immerhin macht 1&1 es direkt und versteckt es nicht in einer Fußnote:
    "Surfen mit bester Netzqualität – mit bis zu 16.000 kBit/s (Download) und bis zu 1.024 kBit/s (Upload) bis 100 GB Datenvolumen pro Monat, danach mit bis zu 1.024 kBit/s (Download) und bis zu 128 kBit/s (Upload) bis Monatsende."
    Der Tritt auf die Bandbreiten-Bremse erfolgt also, sobald 100 GByte Daten im Monat verbraucht sind. Dann wird die Download-Geschwindigkeit auf 1.024 KBit/s runtergedrosselt, die Upload-Geschwindigkeit auf 128 KBit/s reduziert.
    Um es klar zu sagen: bravo! Immerhin macht 1&1 es wirklich fair, es wird kapierbar beschrieben. Menschen, die nicht wissen, wie viel N KBit/s sind und den Unterschied zwischen Upload und Download nicht kennen, haben ohnehin verloren - und von denen gibt es garantiert verdammt viele! Was nervt ist allerdings, dass der Begriff "Flat" der einst für "unbegrenzt" stand, jetzt auch abseits von mobilen Internet-Tarifen gnadenlos missbraucht wird.
    Also liebe Anbieter: hört auf uns zu verarschen, macht den Begriff "Flat" einfach weg. Zum Angebot ist zu sagen: "Nur" auf 1.024 KBit/s gedrosselt zu werden ist natürlich schon mal viel besser, als die 384 KBit/s Vollbremsung, die von der Telekom angekündigt ist. Mit 1.024 KBit/s geht wenigstens noch ein bisschen was, sogar Videos in "VHS-Qualität".
    Noch was zum 1&1 Spezialangebot: dieses Angebot für Wenig-Surfer ist nicht erst jetzt nach der Telekom-Drosselungs-Ankündigung gebacken worden, 1&1 hat es schon länger. Für 24 Monate kriegen Wenig-Surfer für rund 20 Euro pro Monat durchaus ein günstiges Paket.
    Die übliche Falle lauert halt wie immer im Kleingedruckten, beim Sternchen hinter der Preisangabe. Das mit den 20 Euro gilt nur für 24 Monaten - danach geht es rauf auf rund 30 Euro. Hier muss man aufpassen, ob sich ein Vertrag nach 24 Monate um eine längere Frist verlängert oder ob monatliche Kündigung möglich ist. Wie es im Fall von 1&1 ist, weiß ich nicht. Es war mir zu zermürbend mich komplett durch die AGB zu kämpfen.
    Kabel Deutschland versteckt Drosselung im Kleingedruckten…

    Wie schon öfters mitgeteilt, bin ich Kabel Deutschland Kunde. Vor 6 Jahren als ich an den Stadtrand von München gezogen bin, wäre die einzige Alternative "halbes" DSL-Light gewesen. Das Aufmacherfoto von diesem Beitrag stammt von meiner Kabel Deutschland Installation im Keller, die vier Teilnehmer versorgt. Inzwischen gibt es hier auch VDSL, ich habe volle Auswahl, bin aber bei Kabel Deutschland geblieben. Wenn es mal "klemmte" war der telefonische Support immer perfekt und kompetent.
    Ich habe ein Paket mit 30 MBit/s (2 MBit/s Upload) und Festnetz-Telefon-Flat für 30 Euro - das ist für die gebotene Leistung sehr günstig. Die 30 MBit/s Download kriege ich im Bedarfsfall immer. Mit dem Upload habe ich Probleme. Ich erinnere an mein Projekt Fahr zur Hölle Liebling. 2006 ist mir mit diesen Tipps die Echtzeitübertragung von Videostreams in erstaunlicher Qualität gelungen.
    Und ich hatte damals Telekom DSL mit einer "lächerlichen" Upload-Rate von nur 768 KBit/s. Damit war Echtzeit-Übertragung mit quasi TV-Qualtät möglich. Seit meinem Umzug und Wechsel zu Kabel Deutschland habe ich 2.000 KBit/s Upload-Geschwindigkeit. Die Streaming-Leistung von früher habe ich damit aber nie mehr erreicht - irgendwie klemmt da was bei Kabel Deutschland. Ich werde es demnächst mal wieder probieren.
    Ob ich heute nochmals zu Kabel Deutschland wechseln würde, glaube ich nicht. 2007 hatte Kabel Deutschland noch saubere Angebote, war ein sympathischer Laden. Inzwischen hat Kabel Deutschland leider das ekelhaft verzwickteste Gewurstel an Kleingedrucktem, das ich kenne. Es wird hier quasi kein Trick ausgelassen.
    bel Deutschland Paketeübersicht - sämtliche Preisangaben gelten nur für die ersten 6 bis 12 Monate. Außerdem muss man aufpassen, wie lange die Vertragsbindung ist und wie lange die automatischen Vertragsverlängerungen sind. Das attraktivste Angebot scheint mir aktuell "Internet & Telefon 16" zu sein. Rund 25 Euro ab dem siebten Monat für 16 MBit/s und Festnetz-Telefon-Flatrate ist verdammt günstig.
    Alle Kabel Deutschland Angebote sind generell günstig und in einem Punkt gleichermaßen unfair. Alle mir bekannten Kabel Deutschland Pakete haben eine "Datendrosselung" dabei. Im Gegensatz zum obigen "Spezial-Angebot" von 1&1 wird diese Drosselung aber nicht direkt sichtbar kommuniziert sondern tief im Kleingedruckten versteckt:
    Im Kleingedruckten erklärt Kabel Deutschland: "Drosselung: Ab einem Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB pro Tag ist Kabel Deutschland berechtigt, die Übertragungsgeschwindigkeit für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100Kbit/s zu begrenzen; aktuell wird eine Drosselung erst ab einem Gesamtdatenvolumen von 60 GB pro Tag durchgeführt."

    Bei "Filesharing-Anwendungen" räumt sich Kabel Deutschland also das Recht ein, die Geschwindigkeit ab einem Tagesverbrauch von 10 GByte auf 100 KBit/s zu drosseln. Aktuell drosselt Kabel Deutschland erst ab 60 GByte - was aber keine dauerhafte Garantie ist. Wohlgemerkt bremst Kabel Deutschland nur die Filesharing-Anwendungen auf 100 KBit/s runter, der Rest bleibt schnell. Etwas unklar ist natürlich, welche Filesharing-Anwendungen exakt gemeint sind. Vermutlich sind das Dinge wie Bittorrent, Emule und Usenet, vielleicht auch "1-Click-Download-Hoster". Man weiß es halt nicht genau - das ist uncool.
    Auf der Seite Kabel Deutschland: Unser Leistungsversprechen gibt es weitere Erläuterungen zur Drosselung. Dort erklärt Kabel Deutschland, dass nur 0,1 (in Worten Nullkommaeins) Prozent der Kunden von Einschränkungen bei Filesharing-Anwendungen betroffen sind. Da fragt man sich, warum Kabel Deutschland sich überhaupt den Kopf wegen Drosselung zerbricht.
    Telekom-Offensive und die Folgen…

    Dank der Telekom-Offensive zu "teureren echten Flatrates" muss künftig bei Angeboten also schärfer hingeguckt werden um nicht in versteckte Drosselungs-Fallen zu tappen. Gründlich geprüft werden muss auch stets, wie es mit dem Ausbremsen anderer Dienstleister wie beispielsweise kostenpflichtigen "Online-Videotheken" oder Videoportalen wie "Youtube" steht.
    Die Telekom hat bereits erklärt, dass Youtube nicht gebremst wird, wenn Google bereit ist dafür zu blechen. Und was ist mit 1&1? Sollen Google und Co da auch blechen? Was ist mit "Porno-Streaming-Diensten"? Dürfen die überhaupt blechen um nicht gebremst zu werden? Werden sich Telekom und Co auch mit Hardcore-Streaming-Diensten auf Verhandlungen einlassen?
    Antworten auf derlei Fragen gibt es in den Leistungsbeschreibungen der "Flat-Produkte mit Bremsen" noch nicht. Und es wird auch schwierig werden, solche Antworten zu geben. Weiß der Henker, welcher Streaming-Dienst morgen aus dem Stand ein Hit im Internet wird und wer den dann bremst oder nicht.
    Das alles wird für alle also sehr kompliziert. Verdammt kompliziert.

    http://www.nickles.de/forum/mikes-wo...538995884.html
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  4. #24
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  5. #25
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Telekom bessert Drosselungsplan nach

    Der Druck war anscheinend groß genug. Die Telekom hat jetzt offiziell betätigt, dass ihr Drosselungsplan nachgebessert wird. Konkret soll nach monatlicher Überschreitung der "Fullspeed"-Datenmenge zwar weiterhin gedrosselt werden, aber nur noch auf 2 MBit/s statt auf praktisch unbrauchbare 384 KBit/s.
    Die Telekom redet ihr Einknicken im Blog als Anpassung der neuen Festnetztarife schön. Michael Hagspihl, Marketingchef von Telekom Deutschland erklärte: "Wir haben verstanden, dass sich unsere Kunden zum Teil Sorgen machen. Und deshalb handeln wir.". Neben der Kernmitteilung, dass nur auf 2 MBit/s gedrosselt wird, liefert der Blog-Beitrag weitere Infos. Die Telekom will ihre Tarifstruktur ab 2016 stärker auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen anpassen. Sowohl für Wenignutzer, als auch Familien- und Extremnutzer, soll es passende attraktive Angebote geben.
    Auch 2016 soll es weiterhin unbegrenzte Flatrates für Vielnutzer geben, die allerdings teurer werden. Konkret spricht die Telekom von "etwas teurer", macht keine Preisangabe. Für Normalnutzer soll es günstigere Tarife geben, bei denen ein bestimmtes Datenvolumen dabei ist. Das soll für die "allermeisten" Kunden reichen. Und wenn nicht, dann gibt es kostenpflichtige "Zubuchoptionen" wie vom Mobilfunk bekannt.
    Die Telekom verweist übrigens auch darauf, dass 2 MBit/s doppelt so viel ist, wie der Mindestrichtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Die "Nachbesserungen" sind laut Telekom auch rückwirkend für Verträge gültig, die seit dem 2. Mai 2013 abgeschlossen wurden.
    Weiter verkündet die Telekom, dass die reduzierte Geschwindigkeit und die enthaltenen Datenvolumen dynamische Werte sind, nicht in Stein gemeißelt. Man will beobachten wie sich der Durchschnittsverbrauch der Kunden bis 2016 entwickelt.

    Michael Nickles meint: Vorab mal: es hat mich überrascht, welche angenehm lockere und sympathische Sprache die Telekom in ihrem Blog pflegt (siehe dazu auch hier). Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für dieses Unternehmen und meine miserablen Erfahrungen (siehe PC-Report Bücher) sind heute nicht mehr zutreffend. Ich bleibe da aber erst mal misstrauisch.
    Zur Sache. Die Gegner der Drosselung, wird das Nachbessern auf 2 MBit/s gewiss nicht beruhigen. Und es darf heftig drüber gestritten werden, welchen Wert diese 2 MBit/s in ein paar Jahren noch haben werden. Und auch darüber ob das Problem der Netzneutralität jetzt vom Tisch ist, das unter anderem in diesem satirischen Video erläutert wird.
    Ich bin unverändert der Meinung, dass das Thema übertrieben hoch bewertet wird. Fakt ist doch, dass die Telekom versprochen hat, dass es weiterhin unbegrenzte Flatrates geben wird.
    Die werden halt teurer. So wie alles auf der Welt teurer wird. Warum soll es Kommunikationsunternehmen verboten werden, die Preise anzuheben?

    Telekom bessert Drosselungsplan nach - Michael Nickles - DSL, ISDN, Modems

    - - - Aktualisiert - - -

    http://www.nickles.de/forum/dsl-isdn...539000671.html
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  6. #26
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    Rösler plant Verordnung Gleiches Internet für alle

    nternetbetreiber sollen künftig alle Netzangebote gleich schnell, zu gleichen Preisen und in gleicher Qualität durch ihre Netze leiten müssen - gleichgültig von welchem Anbieter sie stammen. Mit einer entsprechenden Verordnung will Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die sogenannte Netzneutralität, also die Gleichbehandlung von Datenströmen im Internet, festschreiben. Noch in dieser Legislaturperiode will er sein Vorhaben durch das Kabinett und den Bundestag bringen; die Anhörungen sind für Juli geplant. Auch der Bundesrat müsste der Verordnung zustimmen. Das Internet solle in seiner jetzigen Art und Form erhalten bleiben, begründete Röslers Sprecher am Sonntag in Berlin die Pläne. Er betonte, dass die Verordnung mitnichten eine Lex Telekom sei. Der Minister plane die Verordnung „unabhängig von der aktuellen Diskussion über das Geschäftsmodell der Telekom“.
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  7. #27
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Die Telekom bekommt wegen ihrer Internet-Drosselpläne neuen Ärger: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen will dem Unternehmen einem "Focus"-Bericht zufolge gerichtlich verbieten lassen, weitere Tempobremsen einzuführen.

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  8. #28
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    Niederlage für die Telekom: Gericht stoppt Drossel-Pläne

    Die Deutsche Telekom darf nach einer Entscheidung des Kölner Landgerichts die Surfgeschwindigkeit bei Pauschaltarifen nicht einschränken. Das Unternehmen wird voraussichtlich Berufung einlegen: „Wir können diese Entscheidung nicht nachvollziehen.“
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    Das Landgericht Köln hat die umstrittenen Pläne der Deutschen Telekom für eine Tempobremse im Internet untersagt. Die Richter erklärten entsprechende Vertragsklauseln des Bonner Konzerns für ungültig, wie die klagende Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Mittwoch mitteilte. Die Telekom will das Urteil prüfen und erwägt, Berufung einzulegen.

    Die Telekom hatte die umstrittenen Klauseln vor einigen Monaten in alle neuen Verträge aufgenommen. Sie sehen vor, dass Internetnutzern bei Überschreiten einer bestimmten Datenmenge die Zugangsgeschwindigkeit gedrosselt wird. Dies gilt allerdings nicht für bestimmte Dienste der Deutschen Telekom wie etwa das Fernsehangebot Entertain. Konkurrenzdienste könnten bei gedrosselter Geschwindigkeit allerdings unter Umständen nicht mehr gut funktionieren.

    Telekom: „Entscheidung nicht nachzuvollziehen“

    Noch setzt die Telekom die Tempobremse nicht um, es ist bislang auch unklar, wann dies kommen soll. Die Verbraucherzentrale hatte gegen die neuen Telekom-Klauseln nach eigenen Angaben geklagt, da das Unternehmen seine Tarife als „Internet-Flatrate“ und unter Angabe einer „bis zu“-Geschwindigkeit bewarb. Eine nachträgliche Drosselung sei dann eine „unangemessene Benachteiligung der Kunden“. „Kunden sollten über die gesamte Laufzeit die Sicherheit haben, dass das versprochene Surftempo nicht reduziert wird“, erklärten die Verbraucherschützer.

    Ein Sprecher der Deutschen Telekom erklärte auf Anfrage, das Unternehmen könne „diese Entscheidung nicht nachvollziehen“. Noch liege das Urteil der Telekom aber nicht vor. „Wir werden es prüfen und dann voraussichtlich Berufung einlegen“, erklärte der Sprecher.
    Entscheidung im Flatrate-Streit: Niederlage f
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  9. #29
    Räuchermeister Avatar von merkel
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Doch sie darf! Im Urteil wird nämlich nur die Flatrate erklärt. Flatrate ist Flatrate 24 Std. täglich und den ganzen Monat lang.
    Also wird die Telecom zukünftig eine beschränkte Flatrate erfinden und anbieten. Die Superflatrate gibt's dann eben nur teurer und für Reiche.
    Aber auch dafür gäbe es eine Reaktion: Wie wäre es, wenn alle Spar-Flatrater zur gleichen Zeit Mengen downloaden und das Netz bricht zusammen? Und wenn dann alle reklamieren, dass die vertraglich versprochene Leistung nicht geliefert werden kann? Dann hätte die Telecom das gleiche Problem wieder, das Net reicht nicht, es muss ausgebaut werden. Danach gäbe es wieder Flat für alle zum Sparpreis, weil die dünnen Leitungen kein Nadelöhr mehr sind.
    Merke: das Ganze ist doch nur ein Ablenkungsmanöver, um sich vom Netzausbau zu drücken!
    LG merkel

  10. #30
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    Standard AW: Telekom schafft Grundlage für Ende der DSL-Flatrates

    Oh man.... echt arm sowas

  11. #31
    Priester Avatar von mattizwo
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    Telekom baut Sperre ein: Freiheit des Internets geht zu Ende | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    - - - Aktualisiert - - -

    und man regt sich in Germany über Ungarn auf....................
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