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Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
    Weber Avatar von Jojo
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    Standard weniger Taschengeld in der Krise

    Das Gesamtvermögen der Kinder zwischen 6-13 sinkt um 5 % auf 6 Mill. €.

    Eltern, die in der Krise nichts mehr übrig haben, streichen Ihren Kids das Taschengeld zusammen, und die Kluft für die Kinder ärmerer Eltern und wohlhabenderen Kindern und damit der Neid werden größer, und damit die Probleme unserer Kinder im täglichen Umgang miteinander - man denke nur an die heute notwendigen Statussymbole wie Markenklamotten usw.
    Geändert von Jojo (13.08.2009 um 21:23 Uhr)

  2. #2
    Pater Avatar von Norden
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Diese Unterschiede hat es doch immer schon gegeben.

    Ich hatte oft viel weniger Taschengeld als einige Klassenkameraden. Und mit der Kleidung konnte ich auch nicht mithalten. Ich komme aus einem Arbeiterhaushalt. Da war das Geld knapp.

    Später war es bei meinen Söhnen auf dem Gymnasium nicht anders. Da bekam z.B. ein Klassenkamerad zum Abi einen Porsche. Da konnten wir auch nicht mithalten.

  3. #3
    Zimmermann Avatar von arielle62
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Zitat Zitat von Norden Beitrag anzeigen
    Da bekam z.B. ein Klassenkamerad zum Abi einen Porsche. Da konnten wir auch nicht mithalten.
    Ich finde das mit dem übertrieben hohen Taschengeld und Geschenken wie z.B. zur Matura/Abitur sowieso "merkwürdig".
    Heutzutage ist es auch volllkommen normal, dem Kind den Führerschein zu zahlen. Zu meiner Zeit hat man sich den mit dem erstverdienten Geld selbst bezahlt. Den Hype um Markenklamotten kann ich auch nicht verstehen, da meist die Qualität nicht viel besser (wenn überhaupt) als bei "Nichtmarkenartikeln" ist. Zum Glück konnte ich diese Einstellung meinen 3 Knder größtenteils weitervermitteln, nur der jüngste fällt etwas aus dem Rahmen, doch wenn er meint, Nike-Schuhe mit selbstentworfener Schrift/Logo in Übersee bestellen zu müssen(€ 127,00), dann geht sein Taschengeld (€20,00/Monat) und der Geburtstag drauf.

    Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen. (Gerhart Hauptmann)

  4. #4
    Pater Avatar von Norden
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Na ja, Ari, den Führerschein haben unsere Söhne damals auch zum Abi bekommen. Der war nur weitaus billiger zu der Zeit als heute. Meine Söhne hatten auch nur jeweils 4 Fahrstunden. So was wie z.B. Einparken wurde mit Vatern auf einem großen Platz geübt. Das war umsonst.:-)

  5. #5
    Zimmermann Avatar von arielle62
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Zitat Zitat von Norden Beitrag anzeigen
    Na ja, Ari, den Führerschein haben unsere Söhne damals auch zum Abi bekommen. Der war nur weitaus billiger zu der Zeit als heute. Meine Söhne hatten auch nur jeweils 4 Fahrstunden. So was wie z.B. Einparken wurde mit Vatern auf einem großen Platz geübt. Das war umsonst.:-)
    Heutzutage muß man ja auch ein Fahrsicherheitstraining( ist sicherlich nicht schlecht!) um € 300,00 zusätzlich machen, um den Führerschein (um die € 1300,00) abschließen zu können.
    Meine Kinder haben zur Matura (bis jetzt 2!) die Maturareise "geschenkt" bekommen.

    Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen. (Gerhart Hauptmann)

  6. #6
    Weber Avatar von Jojo
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Ich musste mir meinen Führerschein mit dem Lehrgeld erarbeiten,
    hatte aber mit 16 schon die KlasseIV (Kleinkraftrad-Motorrad bis 50ccm) gemacht (vom Kommunionsgeld), daher fiel mir Klasse I (Motorrad) leichter
    (6 Std. bei 36,- DM), für Kl. III (PKW bis 7,5 to.) brauchte ich 1700 DM bei 30,- DM/Fahrstunde.

    Das Taschengeld betrug 0,50 DM (9-10), 1,- (10-12), 2,-(12-14) und 5,- DM (14-16) in der Woche. Mein Vater war Bergmann und meine Mutter Hausfrau.
    In den 70ern.

  7. #7
    Minenarbeiter Avatar von Zauberbiene
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    Das Taschengeld betrug 0,50 DM (9-10), 1,- (10-12), 2,-(12-14) und 5,- DM (14-16) in der Woche. Mein Vater war Bergmann und meine Mutter Hausfrau.
    In den 70ern.
    Hey, da warste ja schon richtig reich
    Ich hatte mit 15 noch 2,5o DM in der Woche und mußte Süßigkeiten und Schulsachen (Hefte, Patronen, Stifte etc.) davon noch selber kaufen *gg

    Aber es ging auch

    (Ach ja, Führerschein hat meiner 612,-- DM gekostet und Mama hat mit 100,-- unterstützt)
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  8. #8
    Weber Avatar von Jojo
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    ...jetzt mal von unserer eigenen Vergangenheit, der der Älteren, abgesehen, traurig ist doch die Tatsache, dass am Ende der Kette wieder die zu leiden haben, die gar nichts dafür können, nämlich Kinder und Jugendliche, und wenn es mangels eigenem Geld etwas nicht zu kaufen ist, besorgt man es sich vielleicht durch einen Diebstahl im Kaufhaus oder mobbt und überfällt Schulkameraden oder ähnliches....

  9. #9
    Minenarbeiter Avatar von Zauberbiene
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    ...jetzt mal von unserer eigenen Vergangenheit, der der Älteren, abgesehen, traurig ist doch die Tatsache, dass am Ende der Kette wieder die zu leiden haben, die gar nichts dafür können, nämlich Kinder und Jugendliche, und wenn es mangels eigenem Geld etwas nicht zu kaufen ist, besorgt man es sich vielleicht durch einen Diebstahl im Kaufhaus oder mobbt und überfällt Schulkameraden oder ähnliches....
    Liegt aber auch mit daran, wie einige Eltern ihre Kinder "erziehen", bzw. aufwachsen lassen. Dadurch, dass sie wenig Zeit für ihren Nachwuchs haben, kriegen die halt vorn und hinten Alles reingeschoben. Dass diese Kiddies wieder als Paradebeispiel bzw. Messlatte für alle Anderen in der Schule dastehen, zwingt die Spirale zum weiterlaufen.
    Letztendlich denke ich, liegt die Schuld zu 80 % an der Erziehung im Elternhaus. Der liebe Nachwuchs ist -wie so schön von dir beschrieben- das Ende der Kette und hat drunter zu leiden.
    Nur leider denken die meisten Eltern nicht darüber nach und Schuld sind ja eh immer die Anderen.
    ---------------------------------------
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  10. #10
    Pater Avatar von Norden
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Von der Höhe des Taschengeldes ist die Glückseligkeit der Kinder auch nicht abhängig.

    Ich habe jedenfalls nicht darunter gelitten, dass ich nicht so viel hatte wie manch anderes Kind, und meine Söhne auch nicht.
    Ab einem gewissen Alter kann man den Kindern sehr gut erklären, dass mehr Geld nicht drin ist.

    Wenn sich die Eltern mit ihren Kindern beschäftigen, dann ist das mehr wert als Geld.

    Habe das gerade wieder erlebt. Meine Bayern waren ja hier zu Besuch. Sand, Wasser und ein großer Spielplatz. Alles umsonst, und die Kinder waren für Stunden beschäftigt. Trinken und etwas zum Futtern wurde mitgenommen.

  11. #11
    Weber Avatar von Jojo
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Natürlich kann Elternliebe, Zuwendung und "für einander da sein" eine Menge ersetzen, aber in der Schule geht es doch um Finanzen, hier der Schulausflug, da das Kino in der Freizeit und anschließend zu McDoof, oder was sonst so in der Freizeit auf dem Programm steht.

    Jüngeren Kindern fällt das auch noch nicht so auf, aber sobald die Abnabelung vom Elternhaus stattfindet, fragen sich doch viele Kinder und Jugendliche, warum kann der die Bravo haben und ich nicht, wieso fährt die zum Konzert und meine Alten gönnen mir das nicht, ob da Erklären immer hilft?

    In ländlicheren Gegenden muss es dann ein Mofa sein, um sich zu treffen, andererseits helfen Tiere über manches hinweg, das in der Stadt Kindern fehlt, die Milch kommt ja aus der Tüte usw.

    Ich will damit nur ausdrücken, dass auch die Kleinen spüren, wenn's den Großen an den Geldbeutel geht, und nicht immer kann man alles durch Enthusiasmus ausgleichen....

  12. #12
    Minenarbeiter Avatar von Zauberbiene
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    Zitat Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
    Ich will damit nur ausdrücken, dass auch die Kleinen spüren, wenn's den Großen an den Geldbeutel geht, und nicht immer kann man alles durch Enthusiasmus ausgleichen....
    Gebe ich dir im Groben recht. Allerdings sehe ich in der eigenen Verwandschaft, wie man als Eltern nicht unterschiedlicher erziehen kann und was dabei herauskommt.

    Bei den Einen haben die Kinder schon von früh auf PC, Fernseher usw. gehabt und fordern immer mehr. Bei den Anderen genau das Gegenteil, mit 16 erst einen eigenen Fernseher, zur Schule mit dem Fahrrad (ländliche Gegend). Bei letzteren haben sich die Eltern sehr viel um die Kinder gekümmert, gemeinsam gebastelt, fern gesehen etc.

    Man sieht also, es geht auch anders.
    Selbstverständlich haben die Eltern keinen Einfluß darauf, was für Kosten durch die Schule entstehen, aber das Freizeitverhalten ist schon beeinflußbar.
    ---------------------------------------
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  13. #13
    Weber Avatar von Jojo
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    Standard AW: weniger Taschengeld in der Krise

    ...d'accord...
    Geändert von Jojo (16.08.2009 um 19:44 Uhr)

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