In Diablo III wird der Kauf von Items gegen reales Geld möglich sein und zwar
über Blizzard direkt. Sie erheben eine kleine Gebühr
Haben sie sich also auch noch diesen Geldschneideweg erschlossen .. lol
Blogs
In Diablo III wird der Kauf von Items gegen reales Geld möglich sein und zwar
über Blizzard direkt. Sie erheben eine kleine Gebühr
Haben sie sich also auch noch diesen Geldschneideweg erschlossen .. lol
„Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.“
Kurt Tucholsky
Dann wird es da auch Händler geben, bei denen man für Ingame Sachen entsprechendes erwerben kann.
Siedler4 maps Siedler 3 maps Siedler 5 maps Siedler6 maps
Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich! (Anthony Cole, 2006)
Siedele lang und erfolgreich
"Mia san Mia? Lies King Lear!"
Das ist ein sehr spannendes Thema was Blizzard da macht. Auf der einen Seite sehen sie, dass kostenlose Spiele welche darauf basieren für die Spieler anzulocken und immer nerviger zu werden recht erfolgreich sind und zum andern lehnen sie die Art von Spielen ab: Ihre Spiele legen viel Wert darauf dem Spieler immer den maximalen Spielspaß zu bringen. Sie haben zwar also schon vor einiger Zeit damit begonnen selbst digitale Gegenstände zu verkaufen, sicher aber dabei immer streng darauf Beschränkt nur Gegenstände zu verkaufen die keinerlei Einfluß auf das Spielgeschehen haben.
Außerdem sehen sie was die letzten Jahre in WoW los ist. Der Kampf gegen professionelle Goldseller, die durch Bots, Hacks und Horden von billger "Arbeitssklaven" in Niedriglohnländern Gold anhäufen und dieses echte Euros verkaufen ist kaum zu gewinnen und hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß auf die Server Wirtschaftskreisläufe. Es ist allerdings auch so, dass die Spielergemeinshaften, welche gar kein Interesse an Euro Geschäften haben, gelernt haben damit umzugehen und daraus durchaus auch Profit schlagen: Alles was sich einfach mit viel Zeittaufwand farmen läßt ist billig, alles was Können und gute Organisation erfordert ist teuer, Spieler sind faul. Auf Basis dieser einfachen Erkenntnisse lassen sich leicht auch von Gelegenheitsspielern große von Summen Goldvermögen durch Handel anhäufen. Der Chinafarmer und Goldkäufer sind plötzlich nicht mehr der Feind des ehrlichen Spielers, sondern Grundlage seines Geschäftsmodels.
Wenn Blizzard nun versucht diese Mechanik zu nutzen, um ganz normalen Spielern zu ermöglichen echtes Geld zu verdienen, einfach durch die Tatsache dass sie gut Spielen und sich gut in einer Gemeinschaft organisiert haben, dann ist dies ein spannender Ansatz. Das kann völlig schief gehen oder das Spiel deutlich bereichern.
Aktuell ist es eine nette Geste der Freundschaft und guten Gemeinschaft, wenn man einem neuen Spieler 10000 Gold als Startkapital schenkt oder die Gilde einfach für alle alltäglichen Verbrauchsmaterialen und Kosten aufkommt. Wenn das plötzlich ganz reale 2000 Euro sind, dann weiß ich nicht ob mir das gefällt und ob das für die Spielergemeinschaften nicht schädlich ist.
Geändert von chicken (12.08.2011 um 07:48 Uhr)
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen